Mutmachleute Team

Das Team der #mutmachleute

Uns ist es ein persönliches Anliegen, die Öffentlichkeit für das Thema psychische Erkrankungen zu sensibilisieren, mit dem Ziel der Gleichstellung von physischen und psychischen Krankheiten. Keiner soll sich für eine Krankheit, gleich welche, schämen müssen! Das Kernteam (zentrale Ansprechpartner) des Mutmachleute e.V. setzt sich zusammen aus Anna, Max und Tina.

Anna vom Starks-Sture Verlag betreut unsere Autoren hinsichtlich Redaktion und Lektorat sowie die Redaktion der #Denkstoffartikel. Außerdem ist Anna für die Pflege der sozialen Netzwerke zuständig und Vertreterin des Vorstands.

Als Inhaberin des Starks-Sture Verlags, der sich auf Lebenshilfebücher zu psychologischen Themen spezialisiert hat, liegt mir das Thema „Entstigmatisierung psychischer Krankheiten“ schon lange sehr am Herzen. Der Verlag wurde 2005 von meiner Mutter Petra Starks-Sture aufgrund persönlicher psychischer Hintergründe gegründet.
Kaum ein Mensch ist nicht selbst schon einmal in Kontakt mit der Thematik gekommen – sei es durch das Umfeld oder weil er/sie persönlich unter psychischen Problemen leidet oder gelitten hat. Trotzdem hat die Gesellschaft immer noch große Berührungsängste mit psychisch Kranken. Ist man plötzlich selbst betroffen, kann eine Welt zusammenbrechen. Scham- und Schuldgefühle verhindern einen offenen Umgang mit der neuen Situation – oft mit fatalen Folgen. Ich bin der Meinung, ein wichtiger Grund für diese Befangenheit ist das Unwissen vieler Menschen. Mit dem Projekt „Mutmachleute“ möchte ich dem entgegenwirken und aufklären. Eine psychische Krankheit ist nichts, wofür man sich schämen muss. Es gibt ebenso wie für physische Krankheiten auch für psychische Störungen Hilfen und Lösungen. Psychisch Kranke Menschen haben Humor, sind oft fröhlich und können besonders einfühlsam sein. Es sind Menschen, wie du und ich. Und, sind wir nicht alle ein bisschen Psycho?

Max von designmeetsmotion kümmert sich um die technische Umsetzung der #Mutmachleute: Er betreut die Bereiche Webhosting, Newsletter, Datenschutz und Film-/Videoproduktion.

In meinem eigenen Freundes- und Familienkreis habe bzw. kenne ich viele Betroffene. Für mich ist der Umgang mit psychisch kranken Menschen daher selbstverständlich und natürlich. Meine Geschäftspartnerin ist betroffen, in meinem Freundeskreis kommen psychische Erkrankungen fast öfter vor als keine. Aber ich erlebe trotzdem immer wieder, dass meine positive Haltung gegenüber Betroffenen mitnichten selbstverständlich ist – und daran muss sich etwas ändern!!“

Tina von designmeetsmotion arbeitet redaktionell für die #Denkstoffartikel, ist zuständig für die Pressearbeit, das Grafikdesign und den Webauftritt, kümmert sich um die Kooperationspartner und ist Vertreterin des Vorstands.

Die Idee zu dem Projekt entstand im Herbst 2017 im Gespräch mit Anna. Ich selbst hatte mein Coming-out vor einer Weile bzgl. meiner psychischen Erkrankung, und ich gehe absolut offen damit um, was ich als Entlastung empfinde – und es hat sich im Übrigen immer nur zum Positiven entwickelt. Aber neben fachlichen Artikeln findet man im Internet fast ausschließlich Negatives, insbesondere in den Foren zum Thema „Psychische Störungen“. Die Idee lag nahe: Wir wollen Betroffenen Mut machen und allen Menschen zeigen, wieviel Positives und „Normales“ in psychisch kranken Menschen steckt, um mit den Vorurteilen aufzuräumen. Unsere Aufgabe ist nicht, fachliche oder beratende Informationen zu liefern, sondern Betroffenen und Angehörigen eine Stimme zu geben. Ebenso sollen Experten und Fachleute durch unser Projekt zu Wort kommen, um mit ihrer beruflichen Expertise Positives zu den einzelnen Störungsbildern aufzuzeigen. Denn: wir sind viele, und es kann jeden treffen – jederzeit!